San Cisco kommen aus einem kleinen Küstenort, einer beschaulichen Kleinstadt namens Fremantle im Schatten der glitzernden Wolkenkratzer von Perth. Wer deshalb aber glaubt, dass es der Band an Vision fehle und ihre Musik nur aus einfältigen Surf-Liedchen bestehe, in denen die vergänglichen Wonnen von Sonne, Sex und Wellenreiten besungen werden, ist schief gewickelt. Jordi Davieson (Gesang), Josh Biondillo (Gitarre), Nick Gardner (Bass) und Scarlett Stevens (Schlagzeug) mit ihrem neuen Album Gracetown legen eine Platte vor, auf der sie klangtechnisch ganz neue Territorien erobern.
Sie sind längst keine Newcomer mehr. Im Jahr 2012 haben sie ihr selbstbetiteltes und international gelobtes Debütalbum veröffentlicht und sind seitdem mehrmals um die Welt getourt, spielten Headliner-Shows und traten bei Festivals wie Lollapalooza, Pukkelpop und Reading auf. Von diesen Erfahrungen geprägt, schrieben sie am neuen Album. Das neue Album wirkt künstlerisch noch befreiter: „Wir konnten tun und lassen, was wir wollten, und genau das haben wir auch getan.“
In Snow geht es um das Touren im Allgemeinen, der Song ist tiefsinnig, hat aber auch einen entspannenden Vibe. Entstanden ist der Song, als der Manager der Band ihnen gesagt hat sie sollen keinen Song darüber schreiben, wie sehr sie ihr Zuhause vermissen, genau aus diesem Grund haben sie ihm getrotzt und exakt das gemacht.
Klingt der Projektname auch zunächst nach einer One-Man-Show, stecken dahinter allerdings gleich zwei kluge und kreative Köpfe. Freddy Kennett und Robby Hauldren aus Chicago machen Musik aus Passion und mit dem simplen aber dankenswerten Ziel, ihre Zuhörer glücklich zu machen. Das gelingt mit sanften Future-Tropical-Sounds, die sommerliches Licht ins winterliche Dunkel bringen. Für die Single „It’s Strange“ haben sich die beiden mit K.Flay eine US-amerikanische Sängerin mit einer herrlich originellen Stimme und einem ganz eigenen Stil ins Studio geholt. In Kombination mit einem fantastischen Songwriting ist so eine smoothe Electronica-Nummer entstanden, die es bereits auf den Soundtrack zum Game-Verkaufsschlager „FIFA 16“ geschafft hat.
YNOT – I Need You (EP)
VÖ: 08.01.2016
Label: Embassy One
LC: 24833
YNOT veröffentlichen am 08. Januar 2016 ihre neue EP “I Need You” auf Embassy One.
Eine bemerkenswert groovige Stimme gepaart mit einem außergewöhnlichen, musikalischen Deep House Background.
YNOT’s zweite EP überzeugt vor allem durch deepe, clubtaugliche Klänge und charakteristischen Vocals, denen man sich nicht entziehen kann und will.
Manchmal gibt es sie, die magic moments, die der Anfang von etwas Besonderem, Einzigartigen sind. So ein magischer Moment blitzte auch vor gut vier Jahren auf, als sich Kat Frankie und Chris Klopfer nach einem Konzert von Kat in Köln kennen lernten.
Gemeinsame Interessen stellten sich schnell heraus, und der Abend endete in einem Wettstreit darum, wer von den Beiden wohl den traurigsten Song geschrieben habe. Das Ergebnis bleibt geheim, aber diese Nacht in Köln war der Ursprung von KEØMA, der gemeinsamen Band von Kat und Chris, die wir kurz vorstellen sollten, bevor es gleich zu vertraut wird:
Chris Klopfer ist ein Rockmusiker aus Köln, der auf Deutsch und Englisch textet. Er spielte einige Zeit in der Band NIL und stand als Solokünstler schon mit Leuten wie Ben Kweller oder The Low Anthem auf der Bühne. Vor ein paar Jahren besang er mit Gisbert zu Knyphausen die schöne Schrecklichkeit von Wintertagen in Köln und Berlin in dem Song „Murmeltier“.
Kat Frankie kommt aus Sydney, lebt seit mehr als zehn Jahren in Berlin und ist mit ihren außergewöhnlichen, dunklen Folk-Chansons und mit von Kritik und Fans gleichermaßen geliebten Alben wie „Please don’t give me what I Want“ längst eine feste Größe in der deutschen Poplandschaft. Vor kurzem war sie mit Olli Schulz auf Tour, auf dessen letztem Album sie auch zu hören ist.
Zurück zu KEØMA (nur echt mit dänischem Ø !): Eigentlich sollte es nur einen Feature Song von Chris mit Kat geben. Doch die Zusammenarbeit wuchs organisch, ein gutes Dutzend Songs entstand und es war klar: Wir machen ein ganzes Album.
Weil Kat und Chris begeisterte Filmfreaks sind, lag es mehr als nahe, das musikalische Baby nach einem klassischen Italowestern aus den 1970er Jahren zu benennen – auch KEØMAs Songtitel und -texte stecken voller Anspielungen auf Filmstars und berühmte Streifen, aber man muss sich nicht in der Filmgeschichte auskennen, um von Chris‘ und Kats Songs berührt zu sein, der Zauber entfaltet sich wie von selbst.
Sie seien keine ausgesprochen schwermütigen Menschen, betonen die zwei, sie leben ihren Hang zur Melancholie in ihrer Musik aus. Gitarre, Bass, Synthies und Gesang (von beiden) bilden den Boden für die Songs, deren Grundideen meist von Chris kommen und die von Kat produziert, gemixt, und mit Beats unterfüttert werden.
Bitte hier kurz innehalten: Ja, Kat ist die Produzentin von KEØMA. Weibliche Producer sind selten genug im Popbetrieb – und Kat Frankie ist auch als Producerin mit ihrem sprichwörtlichen Perfektionismus und Herzblut zugange, was ein Grund dafür sein kann, dass KEØMA zu keinem Moment wie das Nebenprojekt zweier ansonsten ohnehin gut ausgelasteten KünstlerInnen klingt. Sondern ausgereift und perfekt arrangiert, im besten Sinne erwachsene Musik voller Ideen und Erfahrung.
Die Stimmung ihres Debütalbums ist intim und sehnsuchtsvoll – ein bisschen traurig, das schon, aber auch mit überwältigenden Momenten voller Zuversicht. Die Single „Pines“ ist ein schönes Beispiel für die KEØMA-typische Mischung aus Wehmut und Optimismus: ein sich zart entwickelnder Track mit gefühlvollen Vocals, der sich schon beim ersten Hören unlöschbar in Ohr und Herz festsetzt.
Nicht nur bei dieser wunderschönen Ballade imaginiert man Bilder einsamer Highways in den Weiten der USA – es ist erstaunlich, wie großzügig und Americana-esk die Musik von KEØMA klingt, obwohl sie ja verbürgterweise in den Metropolen Köln und Berlin entstand.
Ein Effekt, der von Chris Klopfer durchaus beabsichtigt, zumindest erwünscht ist: Klopfer ist immer mal wieder durch die Staaten gereist und liebt die unterschiedlichen Landschaften sehr. Und Kat Frankie hat ihre ganz eigene Haltung zu Berlin, wenn sie sagt, dass der Hype um die Stadt „a self-made mess“ sei. Der indierockige Song „Street Lights“ fällt ein bisschen aus dem Rahmen, zeigt aber auch die Virtuosität von Kat und Chris. Kats Lieblingssong vom Album ist übrigens „Righteous“ der sich viel Zeit zur Entfaltung lässt und dann mit energischen Gitarrensounds überrascht. Chris Klopfer liebt das sanft beatpluckernde „Black“ am meisten.
Aber hören Sie selbst: Wir bemühen an dieser Stelle nicht das abgegriffene Bild vom „Kopfkino“ das beim Hören in den Köpfen entsteht. KEØMAs Musik ist cineastisch, emotional und, siehe oben, schlichtweg magisch.
Das Album KEØMA erscheint am 29.01.2015 über Embassy of Music.
KEØMA werden am 26.02. beim Vorentscheid des Eurovision Song Contests mit der Single „Protected“ antreten.
Erik Hagleton is a Parisian-born producer/DJ/groove extraordinaire whose sound is a mix of tech house, deep house, and techno. Inspired by house music of the 90s combined with percussions and a touch of minimal, Erik’s style has become deeper and grittier over the last decade.
As an accomplished producer, Erik dedicates his life to creating unique rhythms and striking groove in every track he touches. Since 2012 his talents are signed onto Bob Sinclar’s Yellow Productions label, where he produces under the Africanism project. He is also a regular on Toolroom Records, having released numerous tracks such as « Pressure », « Reaching Out » and « Beverly Thrills » in collaboration with Prok & Fitch. Erik takes his art to the next level by making timeless tracks. His modus operandi is to remain humble and authentic while focusing on quality instead of quantity.
Erik’s DJ sets have acquired worldwide appeal, bringing him to share his remarkable energy with dance floors everywhere. Currently he holds residencies at Drai’s Afterhours (Las Vegas), Café Mambo (Ibiza), and the Paris by Night party by Bob Sinclar (worldwide).
Now based in Berlin Germany, Erik is ready and eager to take on new adventures.
06TOP 3 BEATPORT!!!!
Get Physical and DJ Le Roi bring you the freshest cuts of ‚I Get Deep‘, a well known and
thoroughly played House classic. So play loud the very essence of what it means to get deep:-)
Info
Emanuel Satie first appeared on Get Physical last year with his amazing ‘Gold EP’. Since then he’s been on a steady climb and gaining more and more support worldwide from fans and artists alike. Recently his incredible remix of The 2 Bears „Get Out“, and his critically acclaimed „Your Body EP“ on DFTD gained strong support on BBC Radio1, and in the clubs with support from Sven Väth, Eats Everything, Steve Lawler, Sidney Charles and Carl Craig.
So when we first started playing with the idea of following up on our first ‘Best Of Remixes’ compilation, Emanuel was a clear choice.
Now, after many late nights in the studio the fruits of his labour are ready to be harvested; Best Of Remixes Vol. 2 Mixed & Reworked by Emanuel Satie’.
With 8, exclusive, never before heard edits made by Emanuel spread across 2 EP’s entitled „Remixes Reworked“ there’s plenty of diversity. You can expect to hear his perspective on DJ Pierre – ‘What Is House Music (Ricardo Villalobos Remix)’, DJ T. – Leavin Me (Clockwork Remix) and Tim Green – Halftone (Atelier Francesco Remix) as well.
Check out the track list for more info, and enjoy the music!
Tracklisting
DJ Le Roi feat. Roland Clark – I Get Deep (Late Nite Tuff Guy Remix – Emanuel Satie Rework)
Warum sonst ist die erste Single ein Song namens „Stupid Girl“, womit sie sich tatsächlich selbst meint? Zunächst ein vermeintlich eindeutiger Pop-Track, gibt „Stupid Girl“ seinen doppelten Boden aus Zweifel und Unsicherheit erst auf den zweiten Blick frei. Hinter einem federleichten Vorhang aus ansteckendem Refrain und treibenden elektronischen Beats bringt Maddy das Glatteis auf den Punkt, das man betritt, wenn man seine Gefühle auf dem Silbertablett serviert: Now every little thread is like a lifeline, and I’m tearing at the seams. But then again I know I’d still get wasted on a cheap wine so you’d take advantage of me. Mit „Stupid Girl“ beweist Maddy mit Leichtigkeit, dass es durchaus möglich ist, einen Song zu schreiben auf den man wie verrückt tanzen kann, ohne dabei seinen Kopf ausschalten zu müssen.